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Die Lust am Scheitern. Ist das in gewissen Grenzen noch okay oder sollte ich damit mal zum Psychologen? Ich kann nämlich nicht leugnen, dass ich manchmal gerne dabei zusehen, wie jemand scheitert. Das klingt jetzt richtig, richtig böse, aber ich bin nicht böse und trotzdem habe ich hin und wieder diese schlechten Gedanken. Und ich kann mich auch gar nicht frei davon machen. Nehmen wir zum Beispiel die Wirtschaftskrise, die gerade in Europa tobt. Jeden Tag sind die Zeitungen voll davon, auch in den Radio- oder Fernsehnachrichten schafft es kaum ein anderes Thema, die Schuldenkrise in Europa als Thema zu verdrängen. Und dann reden auch noch alle davon, dass es eine Währungsreform geben könnte, das Geld wertlos wäre und Verhältnisse wie zu der Wirtschaftskrise Ende der 20er Jahre im 20ten Jahrhundert herrschen würden. Neulich war sogar in einem Artikel zu lesen, dass man Gold horten sollte, aber auch kleinere Silbermünzen parat haben sollte, damit man beim Bäcker einkaufen könne.
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